Biodiversitäts-Erhebung im Grünland mittels KI
Ausgangslage
Biodiversität spielt in der Landwirtschaft eine immer größere Rolle – nicht zuletzt durch Förderprogramme wie ÖPUL. Während Pflanzenbestände vergleichsweise einfach erfasst werden können, ist die Bestimmung von Insektenarten deutlich aufwendiger und erfordert viel Fachwissen. Genau hier setzen neue Technologien an: KI-basierte Systeme versprechen eine automatisierte und effizientere Erhebung der Biodiversität. Damit könnte es möglich werden, den Einfluss landwirtschaftlicher Maßnahmen auf die Artenvielfalt einfacher und nachvollziehbarer zu dokumentieren.
Die Aufgabenstellung
Im Fokus des Use Cases stehen folgende Fragen:
- Welche KI-basierten Technologien zur Biodiversitätserhebung gibt es und wie funktionieren sie?
- Welche Vorteile bieten diese im Vergleich zu klassischen Methoden?
- Welche Arten können zuverlässig erkannt und quantifiziert werden?
- Wie stabil funktionieren die Systeme unter unterschiedlichen Umweltbedingungen?
- Wie genau sind die Ergebnisse im Vergleich zu Referenzmethoden?
- Welche Rückschlüsse lassen sich für Bewirtschaftungsmaßnahmen ziehen?
Die Umsetzung
Zu Beginn erfolgt eine Literaturrecherche zu bestehenden Technologien und deren wissenschaftlicher Validierung. Anschließend wird ein geeignetes KI-basiertes Tool ausgewählt und auf verschiedenen Grünlandstandorten eingesetzt, um die Insektenvielfalt zu erfassen. Die Erhebungen erfolgen punktuell bzw. über kurze Zeiträume. Ergänzend werden stichprobenartig Referenzmethoden angewendet, um die Ergebnisse zu überprüfen. Die gewonnenen Daten werden ausgewertet und hinsichtlich Genauigkeit, Anwendbarkeit und Nutzen für die Praxis beurteilt.
Das Ziel
Ziel ist es, ein besseres Verständnis für den Einsatz von KI in der Biodiversitätserhebung zu schaffen und deren Potenzial für die Landwirtschaft zu bewerten. Gleichzeitig soll aufgezeigt werden, wie solche Technologien dazu beitragen können, biodiversitätsfördernde Maßnahmen sichtbar zu machen und gezielt weiterzuentwickeln.